Weniger PKW – mehr Leben, Freiheit, Autonomie und Mobilität!

Private Autos sind nicht mehr zeitgemäß“ – ADFC Hamburg

Bertrand Delanoë, ehemals Bürgermeister von Paris, nennt es einen „Fakt,“ dass „Autos in modernen Städten nichts mehr verloren haben.“

Eher früher als später wird der Autoanteil am städtischen Raum massiv schrumpfen. stern.de1

Peak Car2 – Weniger PKW; Mehr Autonomie, Mobilität, Leben und Freiheit

Allein durch PKW-Unfälle werden weltweit mehr Menschen verletzt und getötet, als durch Gewaltverbrechen und Kriege.3 Die Zahl der Menschen, die durch Feinstaub von PKWs erkranken und sterben ist noch einmal weit höher.4 Zugleich verhindert das, was am liebsten „Automobil“ oder etwa „Individualverkehr“ genannt wird, am meisten unsere Autonomie, Mobilität und individuelle Freiheit:

Nehmen wir fast eine x-beliebige Straße weltweit und lassen 80 von 100 PKW-Fahrern zu Fuß gehen, mit dem Rad, dem Bus oder der Bahn fahren und erhalten ungleich viel mehr Grün, Raum, Ruhe, Unversehrtheit, Kinderspiel, Bewegungsfreiheit und Mobilität…

Unterzeichne hier den Appell für Autonomie, Mobilität, Leben und Freiheit und gegen das Totschweigen von Grund- und Menschenrechtsverletzungen

Geh auf die Straße, lass die Kinder rennen, spielen, sich austoben, nimm deine Inliner, einen Fußball … Hohl die die Straße als Lebensraum zurück, wo jetzt PKWs parken, im Stau stehen, losrasen, stinken, giftig und laut sind, wird ein Baum wachsen, ein Cafétisch zum treffen einladen, eine Schaukel oder ein Blumenbeet sein.

Die hohen und höchsten Opferzahlen von Leid, Krankheit und Tod sind kein Preis von Autonomie, Mobilität, Freiheit und Individualität! Wir würden im Gegenteil sehr viel freier uns bewegen können ohne Stress und viel sicherer, wenn diese Menschen nicht erkranken, verletzt werden und sterben. Das Totschweigen dieser Opfer, Ihre Marginalisierung und Missachtung, gehört zu den unverschämtesten Lügen in Werbung und Lobbyarbeit der „Autoindustrie“.

Indem wir aufhören vor dieser Macht zu resignieren und die allermeisten PKWs von Stadt und Land vertreiben, reduzieren wir zugleich die schlimmste Verschwendung von zahlreichen Rohstoffen wie Asphalt, Beton, Sand, Eisenerz, Öl, Edelmetallen, seltenen Erden und vielem mehr. Sehr viele Konflikte und Kriege weltweit, die sich um Rohstoffe drehen, können im Zuge dessen gelindert werden und sich lösen.

Fordere hier den Hamburger Senat auf, PKWs innerhalb von maximal 10 Jahren um 80% zu reduzieren bei einer gleichzeitigen Förderung von Fuß- und Radverkehr und von Stadtbahn bzw. ÖV.

Klage zugleich mit deiner Unterschrift deine Grund- und Allgemeinen Menschenrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit ein. Unterzeichne im gleichen Sinne für Kinder und nachfolgende Generationen, die es nicht selbst können und doch viel mehr noch betroffen und leidtragend sind und sein werden. Unterzeichne im gleichen Sinne für Menschen, die um so mehr von Unfällen, Erderwärmung und anderem betroffen sind, je weiter sie räumlich und strukturell von Möglichkeiten entfernt sind (hier) dagegen zu protestieren, abzustimmen, zu unterzeichnen oder zu klagen.5

Die Stadt und der Staat sind auch nach den Grund- und Allgemeinen Menschenrechten auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit verpflichtet, den Fuß- Rad- und ÖV-Verkehr zu fördern und die Anzahl von PKWs innerhalb von maximal 10 Jahren um 80 % zu reduzieren, weil letztere vor allem durch Schadstoffemissionen, Lärm Unfälle und Raumnahme Ursache sind für höchste Zahlen an schweren Verletzungen, Todesfällen und Erkrankungen. In der Summe bringen sie dabei nicht nur keine autonome Mobilität und keinen individuellen Verkehr sondern sind der Faktor, der diese am meisten verhindert und unmöglich macht.

Beim ÖV- Fuß- und Radverkehr ist es umgekehrt, sie sind tatsächlich maximales Mittel zu Mobilität und zu Verkehr und sie erzeugen in der Summe Intelligenz, Fitness, Gesundheit, Ausgeglichenheit, Sensibilität, soziale Kompetenz und anderes bei einem Minimum an Verletzungen, Krankheiten und Todesfällen. Zugleich sind sie prinzipiell für viel mehr verschiedene Menschen zugänglich; so z. B. für Kinder oder Menschen ohne Führerschein und PKW. Anders gesagt: Was ÖV- Fuß- und Radverkehr an Lebensqualität, Sicherheit, Souveränität, Attraktivität, Gerechtigkeit, Ruhe, Raum, Gesundheit usw. möglich macht und erzeugt, übertrifft Erkrankungen, Todesfälle und Verletzungen bei weitem und ist zugleich Verhinderung und Vorsorge gegen sie.

Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung etwa in Person von Senat und Bürgschaft, haben sich schon strafbar gemacht, indem sie diese eigentlich trivialen Einsichten übersehen oder aktiv ignoriert haben.6 Sie machen sich um so mehr strafbar, wenn sie es unterlassen PKWs innerhalb von maximal 10 Jahren um 80 % zu reduzieren, bei gleichzeitiger Förderung des ÖV um damit eine definitiv hohe Zahl an Erkrankungen, Verletzungen und Todesfällen zu verhindern, bei eine gleichzeitigen Gewinn an autonomer Mobilität, individuellem Verkehr, Grün, Ruhe, Lebensqualität, Gerechtigkeit, Bewegungsfreiheit, Gesundheitsvorsorge und vielem mehr:

1. Beispiel: Eine Stadtbahn transportiert 100 Menschen gegenüber 100 Menschen in PKWs, mit durchschnittlich 1,3 Personen

  • um ein vielfaches leiser, d. h. viel weniger Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten von Kindern und vielem mehr…
  • ganz erheblich weniger Feinstaub, CO2, Stickoxyde und anderen Schadstoffemissionen. D. h. sehr viel weniger an Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen, Allergien, vorzeitige Todesfälle usw.
  • mit viel weniger Raum bzw. versiegelter Fläche – ggf. auch auf der gründen Wiese. D. h. sehr viel mehr Grünfläche, Flora, Fauna, Biodiversität, Wohnfläche, Schutz gegen Erhitzung, Überschwemmungen usw. …
  • rund 50 x so sicher für Fahrgast und mehr noch für andere wie z. B. Radfahrer und Fußgänger. Ein Stadtbahnfahrer ist auch viel mehr Fußgänger – er gefährdet PKW Fahrer so gut wie gar nicht, ist aber häufigstes Unfallopfer durch sie
  • mit sehr viel weniger Staus
  • etliche Male so gerecht zugänglich – auch Kinder, Menschen ohne Führerschein, geringem Einkommen usw.

2. Beispiel: 100 Radfahrer bewegen sich aktiv gegenüber 100 PKW-Fahrern die sich bewegen lassen

  • mit dem besten Energie-Strecken-Leistungsverhältnis (Minimum an Energie – Maximum an Strecke): Gegenüber PKWs, die sehr energieaufwendig geförderte Rohstoffe im destruktivsten Sinne verbrauchen, indem sie viel CO2, Feinstaub und andere Emissionen hinterlassen, geht der Ressourcenverbrauch von Fahrradfahrern gegen null.7 Umgekehrt erzeugen sie Ressourcen an Gesundheit, Fitness, Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Lebensqualität, Intelligenz und anderem mehr – ebenfalls im Gegensatz zu PKWs!

  • fast geräuschlos bzw. geräuschpositiv. Was an sirren, klicken, Fahrradklingel, Unterhaltungen und anderem durch sie erzeugt wird, belebt die Straße, wirkt insgesamt beruhigend und positiv

  • gesundheitsfördernd vor allem für sie selbst und auch für andere Verkehrsteilnehmer und Anwohner

  • so gut wie schadstofffrei – besonders empörend ist dabei, dass Radfahrer durch ihren Sport viel mehr die Schadstoffe einatmen, die sie selbst nicht verursachen und PKW-Fahrer weniger Schadstoffe aufnehmen die sie umgekehrt am meisten verursachen. Dies gilt im gleichen Sinne und nochmals mehr gegenüber Kindern!

  • Sehr viel weniger versiegelte Fläche d. h. s. o. (:

  • 10 bis 50 x so sicher für sich und andere – die Werte steigen Richtung sehr viel sicherer, wenn mehr Raum bei erheblich weniger PKW bleibt, auch um Bürgersteig und Radweg viel besser unterscheiden und abgrenzen zu können

  • sehr viel weniger Staus

  • ebenfalls viel gerechter zugänglich: s. o.

3. Beispiel: Ein ICE transportiert bei voller Sitzplatzauslastung 750 Fahrgäste gegenüber PKWs mit einem Besatz von durchschnittlich 1,8 Personen

  • um ein vielfaches leiser d. h. …

  • sehr viel weniger Feinstaub und andere Schadstoffemissionen. D h. …

  • sehr viel weniger Raum bzw. unversiegelter Fläche …

  • 58 x8 so sicher für Fahrgast und andere wie z. B. Radfahrer und Fußgänger

  • 70 x weniger Staus

  • etliche Male so gerecht zugänglich

Anmerkung: Es ist nicht allein so, dass der Hamburger Senat z. B. in der Hafencity sinnlos und ohne Not, eine sichere, grüne, faire, unfallarme, grüne, gerechte usw. Mobilität auf viele Jahre zu asphaltiert und ihre Verhinderung festbetoniert hat. Es ist viel mehr aktives widersinniges Handeln gegen Grund- und Allgemeine Menschenrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit, gleichzeitig ein sehr hohes Maß an autonomer Mobilität und individuellem Verkehr zuzubauen und noch dazu eine definitiv hohe Zahl an Verletzungen, Erkrankungen und Todesfällen von Menschen zu verursachen:

Es ist nach den Grund- und Allgemeinen Menschenrechten unzulässig und strafbar, nicht nur sinnlos und ohne Not, sondern bei hohen Verlusten von Autonomie, Mobilität, Freiraum, Grün, Ruhe usw., insbesondere Leben, Freiheit, Unversehrtheit, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern zu riskieren und eine definitiv hohe Zahl an Erkrankungen und Todesfällen unter ihnen zu verursachen.

1 Private Autos sind nicht mehr zeitgemäß 12. März 2015 abendblatt.de So revolutionieren Fahrräder die Metropolen – Viedeo Min.: 00:35 10. April 2014 welt.de Darum hat das Auto den Kampf um die Zukunft schon lange verloren 14. Sept. 2017 stern.de

2 Peak Car – In Raserei zu kollektivem Stillstand 16. Februar 2011 fuehlenunddenken.de

6 GG Art. 1. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

7 Vergl. a.: Peak Car – Kommentar 10. Okt. 2016 fuehlenunddenken.de

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9 Antworten zu Weniger PKW – mehr Leben, Freiheit, Autonomie und Mobilität!

  1. Michael sagt:

    Anmerken möchte ich, dass eine Verkehrswende in Hamburg zu einer Schlüsselfrage auch und vor allem im Zusammenhang mit den Forderungen von FFF gehört. Nach dem Motto: „Sie ist nich alles, aber ohne sie ist alles nichts“. Sehr kritisch sehe ich, dass ein Bild von „kleinen niedlichen und süßen“ Kindern* im Chat von WhatsApp Herzchen erhält. Konkret ausformulierte Vorschläge aber, wie wir Kinder vor Gift, Lärm, (tödlichen!) Verletzungen und Krankheiten sehr effektiv schützen können um ihnen im selben Zug einen gleichberechtigten Zugang zur Straße, zu Mobilität, Autonomie, Freiraum, Bewegung, Spiel usw., bleiben unbeachtet. Und das nachdem von mir diese konkreten Vorschläge gefordert wurden.

    Auch in Hamburg verhindert nichts so sehr Mobilität, Autonomie und individuellen Verkehr wie ein extremes Übermaß von dem, was „Automobil“ oder „Individualverkehr“ genannt wird. Zugleich zerstört das Übermaß an PKWs durch Unfallrisiko, Lärm, Feinstaub, Stickoxyde, Mikroplastik, Flächenversieglung, u. a. die Lebensqualität in Hamburg und ist zugleich durch extreme Aufheizung, Verschlimmerung von Überschwemmungen, Absenkung des Grundwasserspiegels, Verlust von Biodiversität usw., Zerstörung von Natur und Klimagleichgewicht.

    Positiv und konstruktiv formuliert bedeutet das, dass wir bei keinem anderen Thema so deutlich, schnell und leicht demonstrieren können, dass wir mit den Forderungen von FFF nach Klima- und Naturschutz nicht nur von Niemanden irgendeine Art von Einschränkung und Verzicht verlangen, sondern ganz im Gegenteil Natur- und Klimaschutz viel mehr ein Gewinn in jeder Hinsicht für alle sein kann! Heute und in Zukunft! – Bitte zum Thema auch zu beachten: Weniger PKW – Mehr Leben, Freiheit, Autonomie und Mobilität! & Peak Car

    Meine konkreten Vorschläge zu Demos zum Thema „Verkehrswende“: (Vielleicht z. B. unter dem Motte: „Schule von Freiheit und Leben auf der Straße“ und/oder „Wir demonstrieren Leben, Freiheit, Klimaschutz, Mobilität, Autonomie, Grün und Unversehrtheit!“). Von jeweils einer Projektgruppe aus Jugendlichen, Lehrkräften und Parends wird demonstriert, recherchiert, gemessen, ausgerechnet und veröffentlicht;

    wie viele Leute zu Fuß wie schnell (langsam), leise, mit wie wenig Spritverbrauch, Emissionen jeder Art, Unfallrisiko bzw. Erzeugung von Ressourcen an Gesundheit, Fitness, Bildung, Ausgeglichenheit und Intelligenz – Im Vergleich zu den PKWs, die sonst ohne die Demo auf der Straße unterwegs sind. Auch hochgerechnet auf das ganze Stadtgebiet. Für Medien und Öffentlichkeit: (Fahrbarer?) Infostand zum Thema (vielleicht mit Fuß eV.?)
    wie viele Leute schnell, leise mit wie wenig Spritverbrauch, Emissionen jeder Art, Unfallrisiko bzw. umgegehrt Erzeugung von Ressourcen an Gesundheit, Fitness, Bildung, Ausgeglichenheit und Intelligenz 100 Leute mit dem Fahrrad unterwegs sind – Im Vergleich zu den PKW, die sonst ohne die Demo auf der Straße unterwegs sind. Für Medien und Öffentlichkeit: (Fahrbarer?) Infostand zum Thema (vielleicht mit ADFC?)
    … gleiches für 100 Leute in 2 HVV-Bussen … Idee dazu: Die Demo wird so organisiert, dass nur PKWs blockiert werden, Busse können passieren
    … gleiches für 100 Leute in einer S- oder Stadtbahn …
    wie viel mehr an Wiese, Gehölz oder Bäumen auf heute noch versiegelten Flächen wachsen könnte wenn (z. B.) 80 % der PKW-Fahrer auf Fuß, Rad und ÖV umsteigen die ohne Demo auf der Straße sich befinden – unter Berücksichtigung des eingesparten versiegelten Parkraums dieser PKWs! Wie viel dies Grün die Erhitzung der Stadt lindern und zurückkühlen könnte. Wie sehr es Überschwemmungen durch Starkregen oder Sturmfluten lindern könnte. Wie sehr es die „grüne Lunge“ der Stadt ergänzen und vergrößern würde. In welchem Maß dies für Trinkwasserversorgung bzw. für das Grundwasser der Stadt wichtig wäre. Wie viel mehr Masse und Biodiversität an Mikro und Makro Flora und Fauna dies Grün im Boden und über ihm ermögliche würde. Wie groß die CO2-Senke im Boden und über ihm durch dies gewonnene Grün sein könnte
    wie viel mehr (kleine!) Kinder auf der Straße spielen könnten wenn (z. B.) 80 % der PKW-Fahrer auf Fuß, Rad und ÖV umsteigen die ohne Demo auf der Straße sich befinden. Wie viele mehr (kleine!) Kinder autonom und ohne Gefahr für Leib und Leben mobil sein könnten. Für Öffentlichkeit und Medien: Angebote für Kinder für Straßenspiele –
    auch zum Thema Mobilitätsgerechtigkeit / Klimagerechtigkeit: (Kleine) Kinder im Kinderwagen, auf dem Laufrad, zu Fuß, auf dem Fahrrad usw. sind im besten Sinne Teil der Mobilität, ermöglichen sie viel mehr als dass sie sie behindern. Sie beleben die Straße, bewegen sich geräuschpositiv, werden für Niemanden zur Gesundheits- oder Unfallgefahr, verschwenden keinen Platz usw. Im krassesten Gegensatz dazu sind sie zuerst und am meisten Opfer und Leidtragende durch Unfälle, Sichtbehinderung und Emissionen von Lärm und Schadstoffen u. a. – kurzfristig und auch langfristig. Noch dazu sind sie strukturell und zeitlich am weitesten von der Möglichkeit entfernt, selbst für ihre Grundrechte auf Leben, Unversehrtheit zu zu reden, zu schreiben, zu demonstrieren, abzustimmen und zu klagen – (Neu)Formulierung eines offenen Protestbriefes in diesem Sinne an die Stadt und/oder (in Ergänzung) zu einer Petition z. B auf WeAct! Für Öffentlichkeit und Medien: Infostand wie viel mehr (kleine) Kinder Leidtragende von Feinstaub, Mikroplastik, Lärm usw. im Vergleich zu erwachsenen Leuten (in PKWs). (Vergl. a.: Weniger PKWs – Mehr Leben, Freiheit, Autonomie und Mobilität!)
    wie viel besser und mehr man Musik auf die Straße bringen könnte im Vergleich zu dem Lärmpegel durch PKWs, die sonst ohne die Demo auf der Straße unterwegs sind. Für Öffentlichkeit und Medien: Demonstration des Lärmpegels durch PKW über Lautsprecher, die sonst ohne Demo sich auf der Straße befinden – in Abwechslung zu Straßenmusik
    wie viele Wohnungen, Kulturelle Einrichtungen oder Läden könnten in den Parkhäusern eingerichtet werden wenn (z. B.) 80 % weniger PKW in einer Stadt wie Hamburg sind
    … anderen Leuten und mir werden sicher noch weitere Projekte einfallen …
    Gern würde ich eine solche Demo mit organisieren, kann aber erst im Oktober wieder dabei sein – mache den Sommer über Käse auf der Binneralpe. Ich bitte um Rückfragen, Ergänzungen, Kritik und Einwände.

    ——-

    Die Beschwerden zeigten, „dass künftig eine neue zivilgesellschaftliche Kraft bei der Durchsetzung von Datenschutzrechten beteiligt ist, die ein gewichtiges Wort mitreden wird“, sagte Johannes Caspar, Hamburger Datenschutzbeauftragter und zuständig für Facebook in Deutschland. Ob tatsächlich Bußgelder verhängt würden, sei Spekulation. „Klar ist aber, dass der Druck auf die global agierenden Unternehmen wächst, die Betroffenenrechte zu wahren.“ http://www.dw.com/de/dsgvo-erste-beschwerden-gegen-facebook-und-google/a-43929388

  2. Michael sagt:

    Auf mein Schreiben sind aktuell von den GRÜNEN Sonja Lattwesen und Martin Bill Antworten eingegangen.

    Im Zukunftsprogramm der GRÜNEN heißt es auf S. 23: Unser Ziel ist es insgesamt, den Modal Split des Umweltverbundes – also den Anteil der Wege, die zu Fuß, mit dem Rad und mit dem ÖPNV zurückgelegt werden – von aktuell 64 auf 80 Prozent bis 2029 zu steigern.

    Für die Umsetzung von Grundrechten auf Leben, Unversehrtheit und Freiheit auch vor allem für Kinder auf der Straße, ist das absolut ungenügend! Für mehr Grün bzw. Biodiversität, Gehölz, Hecken, Kleingärten, Wiese und Bäume ist es unumgänglich den vielfach geforderten Ausbau von ÖV, Fuß- und Radverkehr ganz erheblich zu Lasten von Parkraum und Fläche auf der Straße von PKW umzusetzen. Auch für den Schutz vor Überschwemmungen, Überhitzung, für den Grundwasserspiegel in HH, für Klimagassenken als Humus unter Grünflachen und vieles mehr, ist unumgänglich PKW in Hamburg innerhalb von 8 Jahren mindestens um 80 % zu reduzieren!

  3. Martin Bill sagt:

    Mit unserem Vorschlag halben wir ungefähr den Kfz-Verkehr. Da ist m.E. realistisch. wir könnten natürlich auch noch andere Zielvorgaben ausrufen. Da aktuelle alle Parteien den Autoverkehr reduzieren wollen kommt es am Ende drauf an ob man auch den Mut hat das durchzusetzen, den habe ich im Gegensatz zu anderen. Die CDU zB. möchte nur noch 15% Kfz-Verkehr dafür aber die „Parkplatzvernichtung“ stoppen und dem Auto kein Platz wegnehmen. Das halte ich für unredlich. Denn die Verkehrswende geht nur wenn wir dem Fuß- und Radverkehr mehr Platz geben und der muss ja irgendwo her kommen.

    • Michael sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Was allerdings soll gemeint sein mit „(Kfz)Verkehr halben“? Oder „Autoverkehr reduzieren“?!? Auch Sie versäumen zu sehr Mobilität/Verkehr und Stau zu differenzieren und zu unterscheiden – bzw. Verkehrsmittel und Staumittel: Leute die fahren und fahren lassen, mobil sind und mobil sein lassen, leben und leben lassen, ruhig sind und in Ruhe lassen, ungefährlich sind … sehr viel weniger Versiegelung brauchen, viel mehr GRÜN zulassen usw. … Und jene die sich nach jenem dummen und dreisten Mythos „Automobil“ nennen und genannt werden, faktisch aber meist Stau sind und Stau für alle anderen nochmals weit überverhältnismäßig verursachen … Und Lärm, Gestank, Gift, Feinstaub, Mikroplastik, Raserei, Unfallgefahr, Stress … (vergl. a.: Peak Car)

      Um Verkehrsmittel und allgemeingefährliche Staumittel zu unterscheiden ist die Frage hilfreich, wann z. B Sie schon mal zu Fuß, mit dem Rad, im Bus oder der Bahn im Stau gestanden haben, der ursächlich und direkt oder indirekt durch Leute zu Fuß, Fahrräder, Busse oder Bahnen verursacht wurde? Die einfache Antwort darauf lautet: Sicher fast noch nie! – (Weit!) Mehr als 10 x so viele Leute könnten 30 x so sicher, frei, autonom, ruhig und in viel GRÜN mobil sein z. B. vom Reiherstiegviertel zum Hauptbahnhof zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder der Bahn und so ungleich viel weniger mit dem was in der Summe zuallererst Staumittel ist. Sagen wir also z. B. exemplarisch die U4 als Stadtbahn verlängert nach Veddel und weiter als Straßenbahn auf der Buslinie 13 nach Kirchdorf (Süd). Dass die U4 nicht als Stadtbahn oder Straßenbahn mit viel weniger Zeit, Aufwand und Kosten schon heute in Kirchdorf oder sogar Harburg endet, ist auch ein schweres Versäumnis der GRÜNEN in Hamburg.

      Sie sind nach den Grundrechten auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit insbesondere von Kindern, die nicht gegen oder für Sie reden, schreiben, protestieren, klagen oder am 23. Februar abstimmen können daran gebunden, PKW innerhalb von 8 Jahren in Hamburg mindestens um 80 % zu reduzieren. Es ist eine Milchmädchenrechnung dass dadurch nicht nur alle Personen in Hamburg viel freier, sicherer, autonomer, ruhiger und grüner mobil sein können, sondern auch für effektiven Schutz gegen Überschwemmungen, Überhitzung, Trockenheit und für den Grundwasserspiegel, Klimagassenken, Biodiversität, eine grüne Lunge u. a. gesorgt wird. Eine Verkehrswende in Hamburg darf also auch aus Gründern kommender Herausforderungen im Zusammenhang mit der Erderwärmung nicht mit weiterer Flächenversiegelung einhergehen. Sie sollte viel mehr Renaturierung zulassen. Allein mit einer Halbierung der Anzahl von PKW, wie von Ihnen vorgestellt, wird das nicht zu machen sein.

  4. bernhard jaeger sagt:

    Autos töten letztendlich mehr als Corona (einschließlich der Abgas- und Lärmtoten). Wer Menschen wegen Corona in Quarantäne schickt, sollte auch Autos in Quarantäne schicken.
    Das Corona-Virus geht vorbei, das Auto-Virus nicht.

    • Michael sagt:

      Ja, wer Spielplätze für Kinder sperrt, die nicht durch Covid-19 gefährdet sind, um vor allem ältere Menschen zu schützen, setzt hohe Maßstäbe! Vor allem auch, weil die Sperrung für PKW auf Straßen nicht zu weniger, sonder zu viel mehr Mobilität, Autonomie, Leben*, Freiheit, Unversehrtheit*, Grün, Ruhe, Raum u. a. führen würde! 80 % weniger PKW auf Straßen und mehr ÖV-, Fuss- und Radverkehr würden (noch dazu!) Leben, Freiheit und Unversehrtheit von sehr viel mehr jungen Menschen ermöglichen, als ältere Menschen geschützt werden durch die Sperrung von Schulen, Kitas und Spielplätzen.

      * Reductions in air pollution due to COVID-19 in China have probably saved 20x the number of lives than have so far been lost to the virus. Does not mean pandemics are good, but rather that our economies absent pandemics are bad for health http://g-feed.com/2020/03/covid-19-reduces-economic-activity.html – @MarshallBBurke am 9. März 2020 auf Twitter

  5. Pingback: Die COVID-19-Pandemie und Fragen nach ihren Ursachen und Auslösern | fühlen und denken

  6. Ihre Eingabe zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse – Geschäftszeichen 86/20

    Sehr geehrter Herr Bernhard,

    mit Ihrer Eingabe beklagen Sie die verkehrliche Situation in Hamburg und fordern den Senat und die Hamburgische Bürgerschaft auf, Pkw in Hamburg bis zum Jahr 2028 um 80 Prozent zu reduzieren. In gleichem Maß solle ihres Erachtens der Fuß- und Radverkehr sowie der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gefördert werden.

    Ergebnis:

    Als Vorsitzender des Eingabenausschusses teile ich Ihnen mit, dass der Eingabenausschuss Ihr Anliegen in seiner Sitzung am 07.04.2020 eingehend beraten hat; er hat der Bürgerschaft aufgrund dieser Beratung empfohlen, Ihre Eingabe für „nicht abhilfefähig“ zu erklären, weil Ihrem Begehren nach Sach- und Rechtslage nicht
    entsprochen werden kann. Die Bürgerschaft hat diese Empfehlung in ihrer Sitzung am 22.04.2020 angenommen.

    Begründung:

    Der Senat hat dem Eingabenausschuss geschildert, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation bereits unternommen werden. So seien der Ausbau des Bus- und U-Bahnnetzes sowie der S-Bahn, höhere Taktdichten und größere Fahrzeuge geplant. Ferner würde der Rad- und Fußverkehr gefördert.

    Die beschriebenen Maßnahmen würden dazu beitragen, das kürzlich mit dem Hamburger Klimaplan beschlossene Ziel zu erreichen, den Anteil der mit dem ÖPNV zurückgelegten Wege bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern.

    Im Einzelnen hat der Senat Folgendes mitgeteilt:

    Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verfolge bereits seit Jahren aktiv das zentrale Ziel, den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern Mobilität auf allen Verkehrswegen und mit allen Verkehrsmitteln zu ermöglichen und dabei gleichzeitig den Schutz der von Gesundheit, Umwelt und Klima zu gewährleisten.

    Das Rückgrat des Stadtverkehrs bilde der ÖPNV, auf den die Siedlungsentwicklung in Hamburg und im Umland konsequent ausgerichtet sei. Die Angebote des ÖPNV seien durch Park & Ride, Bike & Ride und die Verknüpfung mit Carsharing optimal vernetzt. Anstelle einer Stadtbahn setze Hamburg verstärkt auf eine Optimierung und Ergänzung im Busverkehr. Busse seien flexibel und eine Kapazitätssteigerung sei relativ schnell möglich.

    Zudem werde das Radwegenetz mit Hochdruck erweitert und 280 km Veloroutennetz ausgebaut, um den Radverkehr zu fördern.

    Ferner habe der Erste Bürgermeister am 07.02.2020 das Maßnahmenprogramm „Eine attraktive Innenstadt für alle“ vorgestellt. Dieses liefere Ideen, wie die Innenstadt in den nächsten Jahren aufgewertet werden solle. Ziel sei es, unter anderem Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Raum zu geben und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, aber auch die Erreichbarkeit für den Umweltverbund (Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Personenverkehr) zu stärken. Dazu solle der öffentliche Raum an vielen Orten neugestaltet und neben den schon bestehenden auf weitere Straßen vom Autoverkehr freigehalten werden.
    Nähere Informationen hierzu finden Sie unter folgender Internetadresse:

    https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13577012/2020-02-07-bsw-attraktive-innenstadt/

    Darüber hinaus steht nach den Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft vom 23. Februar 2020 die Bildung einer neuen Regierungskoalition an. Die Klimaziele, die diese verfolgt, müssen noch in einem Koalitionsvertrag festgelegt werden.

    Das Erreichen Ihrer Forderung, den Anteil von Pkw in Hamburg bis 2028 um 80 Prozent zu reduzieren, erscheint allerdings auch nach Abschluss eines neuen Koalitionsvertrages äußerst unwahrscheinlich.

    Der Eingabenausschuss hat daher empfohlen, Ihre Eingabe für „nicht abhilfefähig“ zu erklären.

    Soweit Sie eine weitere Auseinandersetzung der Bürgerschaft mit dieser Thematik wünschen, steht es Ihnen frei, sich an eine Fraktion der Bürgerschaft zu wenden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Gwosdz

    • Michael sagt:

      Eingabe 86/20: Weniger PKW – mehr Autonomie, Mobilität, Leben, Freiheit und Unversehrtheit
      Ihr Schreiben vom 23. April 2020

      Guten Tag,

      Bürgschaft, Senat und Bürgermeister der Stadt Hamburg machen sich mehrfacher und schwerer Verletzungen von Grundrechten auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit schuldig. Sie betreffen am meisten Menschen weltweit und mehr noch Kinder und nachfolgende Generationen, die umgekehrt räumlich und zeitlich am weitesten von allen Möglichkeiten entfernt sind, selbst gegen diese Verletzungen zu schreiben, zu reden, zu protestieren abzustimmen und zu klagen – oder auch eine solche Eingabe einzusenden.

      Obwohl ich schon in meiner Eingabe vom 2. Mai 2018 (Geschäftszeichen 324/18) und jetzt erneut darauf hingewiesen habe, versäumen Sie es darauf einzugehen: Sie sind nach Art. 1 GG daran gebunden, die Forderungen meiner Eingabe umzusetzen nicht obwohl, sondern selbstverständlich gerade weil (kleine!) Kinder und nachfolgende Generationen als am meisten Betroffene und Leitragende, nicht selbst für sie reden, schreiben, abstimmen, protestieren und klagen können.

      Entgegen Ihrer Erklärung vom 23. April 2020 würde erst die Realisierung meiner Forderungen Grundrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit nach GG Art. 1 (3) als „unmittelbar geltender Recht“ umsetzen. D. h. ihre Umsetzung bedeutet ebenfalls entgegen Ihrer Erklärung auch Abhilfe für den größten Teil von Stau, Lärm, Abgasen, Feinstaub, Mikroplastik, Unfällen, Verletzungen, Todesfällen, Flächenversieglung u. a. in Hamburg – umgekehrt erzeugt es also einen ganz erheblichen Gewinn an Autonomie, Mobilität, Ruhe, Grün, Unversehrtheit, Gesundheit, freier Persönlichkeitsentwicklung u. a.

      Dass Sie auf diese wesentlichen Inhalte meiner Eingaben in der Begründung ihrer Ablehnung gar nicht eingehen, zeigt den Missbrauch und eine ebenso fest etablierte wie schwere Missachtung von Grundrechten jener, die am meisten betroffen und leidtragend sind und zugleich am wehrlosesten sind. Wie auch Martin Bill verleugnen Sie selbst einfachste Unterschiede zwischen Verkehrsmitteln und Staumitteln … Vergl.: Kommentar) Ihre Feigheit stinkt zum Himmel und wird deutlich in der aufgezehrten und verschwendeten Energie, mit der Sie vor der simplen Einsicht davonrennen, dass eine rasche effektive Verkehrswende mit weit mehr Autonomie, Mobilität, Ruhe, Raum, Grün, Leben, Unversehrtheit usw. und weniger Versieglung, nur mit erheblich weniger PKW auf Parkplätzen, in Garagen und auf der Straße, möglich ist. Aus diesem Grund sind auch die Beschriebenen Maßnahmen in Ihrer Begründung ungenügend und kontraproduktiv.(1)

      In der Corona-Krise wird erneut offenkundig, wie schnell und konsequent Senat und Bürgermeister Spielplätze sperren und Kitas und Schulen schließen, um die Gesundheit einer Risikogruppe zu schützen, die in ihrem Interesse reden, schreiben, abstimmen, protestieren und klagen können. Kinder dagegen, werden fahrlässig den damit einhergehenden psychischen und physischen Gefahren und Schäden ausgesetzt.(2) Die Sperrung von Hamburg für mindestens 80 % der heutigen PKW, welche nicht nur für Niemanden (ob alt oder jung) Einschränkung bedeuten würde, sondern im Gegenteil für alle einen erheblichen Gewinn an Autonomie, Mobilität, Leben, Freiheit, Gesundheit, Unversehrtheit,(3) usw. mit sich bringen würde, ignorieren Sie trotz zahlreicher Briefe, Mails und Beiträgen bisher in unerträglicher Selbstgerechtigkeit.

      Senat, Bürgschaft und Bürgermeister sind angeklagt Grundrechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit zu verletzen und solche Verletzungen zuzulassen nicht nur in der Summe ohne jeden Gewinn an Mobilität, Autonomie, Freiheit, u. a. sondern bei hohen Verlusten von diesen. Besonders schwerwiegend und verwerflich ist dabei, dass Menschen weltweit, (kleine!) Kinder und nachkommende Generationen direkt und indirekt und kurz- und langfristig die bei weitem am meisten Betroffen und Leidtragenden durch diese Grundrechtsverletzungen sind und noch weit mehr sein werden – als jene Mehrheit also die im gleichen Ausmaß räumlich und zeitlich am weitesten von allen Möglichkeiten entfernt sind gegen sie zu reden, zu schreiben, abzustimmen, zu protestieren und zu klagen.

      Was und in welchem Maße Leben, Freiheit, Unversehrtheit, Gesundheit, Autonomie, Mobilität, Ruhe, Raum, Grün u. a. mit Umsetzung meiner Forderungen zu gewinnen wäre, und was sie an Schutz des Grundwassers, Schutz vor Überschwemmung, Überhitzung u. a. bringen würde, will ich beispielhaft an der Neuen Elbbrücke in Hamburg deutlich machen. Über sie führen jeweils hin und zurück 3 Spuren und eine Abbiegerspur für PKW und jeweils eine sehr enge Spur gemeinsam für Leute zu Fuss und mit dem Rad.
       
      Wie viel mehr Leute könnten sich um wie viel sicherer, leiser, grüner und schneller/langsamer über sie bewegen (lassen) wenn eine Spur (jeweils in beide Richtungen) für Fahrräder, eine für Stadtbahn/S-Bahn(80 kmh) und eine für PKW(30 – max. 50 kmh) und die heutige Fuss/Radspur allein für Leute zu Fuss umgebaut wird – Alles im Vergleich zu heutigen PKW-Stau/Verkehr. Die Abbiegespuren für PKW werden im wesentlichen zu Grünflächen. Dabei befinden sich an meiner Forderung orientiert auf der Neuen Elbbrücke nur noch höchstens 20 % der heutigen PKW-Anzahl und der übrige notwendige, oder auch für Sport, Bewegung und Freizeit wünschenswerte Verkehr, wird durch Fuss, Rad und ÖV aufgenommen…
       
      Wie viel mehr Leute können sich durch eine Stadt- bzw. S- oder Straßenbahn bewegen lassen auf dem selben Raum wie eine Spur für PKW um wie viel leiser, grüner, sicherer usw.?

      Wie viel mehr Leute könnten mit Fahrrädern autonom mobil sein auf dem gleichen Raum wie PKW um wie viel leiser, grüner, sicherer usw.?
       
      Antworte nach meiner bisherigen Rechnung und Recherche:

      Auf einem Fahrstreifen der Neuen Elbbrücke sind täglich im Durchschnitt rund 20 000 PKW unterwegs, die bei 1,3 Besatz 26 000 Personen transportieren (HWWI-Studie S. 8). Eine Stadtbahn kann sicher leicht die doppelte Anzahl von Personen auf der gleichen Fläche transportieren oder die von zwei Fahrstreifen für PKW aufnehmen auch dann, wenn 20 % dieser Personen einen Trolley, Rollkoffer oder ein Fahrrad mitführen (Agora – Abgefahren! S. 25). Ein Fahrstreifen wird frei für Fahrräder.
       
      Die Leute in der Stadtbahn sind fast 60 x so sicher unterwegs und werden nochmals weniger für alle anderen Leute im Verkehr zur Unfallgefahr (welt.de)!(4) Sie versuchen weniger als 1/5 der Lärm- und sonstigen Schadstoffemissionen und fast kein Microplastik.
       
      Allein in der Hamburger Innenstadt gibt es über 10 000 Parkplätze in Parkhäusern (hamburg.de). Ein Parkplatz ist etwa ein Kinderzimmer (gruene-hamburg.de) Zukunftsprogramm PDF S. 26). Rechnen wir die Fläche für Zu- und Abfahrtsweg hinzu, sind 2 Parkplätze schon eine kleiner Wohnung und 3 schon eine Wohnung für eine Familie mit zwei Kindern. Macht bei 80 % weniger Parkhausplätzen allein rund 4 000 zusätzliche Wohnungen. Auf das ganze Stadtgebiet bezogen sicher rund 12 000 Wohnungen. Hinzu kommen Möglichkeiten die Parkplätze auf freier Fläche zu nutzen.
        
      Aus all dem folgt auch, dass Grundregeln nach § 1 StVO neben Grundrechtsverletzungen tagtäglich und ebenso schwerwiegend missachtet und verletzt werden: Leute zu Fuss, mit dem Rad oder dem ÖV werden geschädigt, gefährdet, behindert und belästigt durch Stau, Raumnahme, Flächenversiegelung, Aufheizung, Unfallgefahr, Lärm und Schadstoffen wie Microplastik und Feinstaub von PKW, die sie selbst am wenigsten oder gar nicht verursachen! Umgekehrt sind Leute in PKW vor Lärm, Unfallgefahr, Schadstoffen, Aufheizung u. a. viel weniger geschädigt, gefährdet, behindert und belästigt, die sie allein oder bei weitem am meisten verursachen! Nach den Umständen einer Großstadt wie Hamburg sind diese Schäden, Gefahren, Behinderungen und Belästigungen nicht nur alles andere als unvermeidbar. Ihre Vermeidung würde im Gegenteil sehr viel mehr an Qualität von Leben, Autonomie, Mobilität, Unversehrtheit als wie von Natur- und Klimaschutz mit sich bringen.
       
      Mit freundlichen Grüßen

      Michael Bernhard

      1 Immer mehr Autos in Hamburg abendblatt.de 14.05.2019, Klima und Unfällen zum Trotz – Rekord: 2019 wurden eine Million SUVs zugelassen mopo.de 02.01.2020 Autobestand in Großstädten steigt immer weiter zdf.de 01.12.2019

      2 „Verletzungen wie bei Autounfällen“ tagesspiegel.de 16.05.2020

      3 vergl. a.: Kommentar & Warum Luftverschmutzung Covid-19 tödlicher macht spektrum.de 23.04.2020

      4 Kein Verkehrsmittel is sicherer als die Bahn. Extrem viel gefährlicher jedoch ist Autofahren welt.de 10.12.2014

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